Empfehlung für die Wahl einer Hundeschule

Die beste Voraussetzung für jedes Training, sei es die Übung zum Grundgehorsam, zur Verhaltenskorrektur oder zur Sozialisierung der Welpen, ist eine harmonische Beziehung im Mensch-Hund-Team, die auf Vertrauen und Verständnis basiert. Daher dürfen bei der Arbeit mit dem Hund (und dem Mensch ;-) ausschließlich absolut gewaltfreie Methoden zum Einsatz kommen. Das heißt, erwünschtes Verhalten wird über positive Motivation in Form von Futter, Lob, Zuwendung oder Spiel bestärkt.




Methoden, die den Hund ängstigen, ihm Schmerzen zufügen oder sogar körperlichen Schaden zufügen, lehne ich strikt ab. Dazu gehört auch der viel praktizierte Leinenruck. Nicht nur aus ethischen Gründen, verbietet es sich mir, Tieren physischen oder psychischen Schaden zuzufügen. Moderne wissenschaftliche Erkenntnisse über Lernmechanismen haben gezeigt, dass das Gelernte zuverlässiger im Gehirn gespeichert und bereitwilliger wieder in Erinnerung gerufen wird, wenn der Hund etwas Positives mit dieser Erfahrung verbindet.

 


Die Basis für ein erfolgreiches Training sind umfassende Kenntnisse des Trainers über die natürlichen Verhaltensweisen, die Körpersprache, die Ausdrucksweisen und die Lernvorgänge des Hundes. Es erscheint mir wichtig, dass dieses Wissen auch dem Hundehalter vermittelt wird und dadurch Verständnis für die individuellen Bedürfnisse seines Hundes, abhängig von seiner Rasse, seiner Erfahrung und seiner Umgebung, geweckt wird.



Das Ziel einer guten Hundeschule sollte es sein, dem Mensch den Weg zu einem freundlichen, souveränen Führungsstil im Umgang mit seinem Hund aufzuzeigen. Bitte nehmen sie sich Zeit bei der Suche nach einem guten Hundetrainer, der diesen Anspruch erfüllt.

Nicht nur Sie, auch ihr Hund sollte gerne zur Hundeschule gehen und Vertrauen zu dem Trainer haben!